Mit diesen Worten bricht der Tag an. Mit diesen Worten jetzt und hier Wird die Zeit zum stillen See. An den Ufern Glück und Trauer. Darin Ruhe.
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„Halte deinen Altar leer“
Ein Kieselstein, eine Fahrkarte, eine vertrocknete Rose, ein Post-it in Herzform: so häufen sich die Heiligenbildchen. Das Leben ist ein Windstoss und wirbelt sie durch die Luft.
Für einen kleinen Moment
Hochebene, Sonne und Regenwolken, Hornusser trainieren auf der Weide. Innehalten am Wegrand: eine grosse Stille tritt ein. Dieselbe Szene betrachtet aus den Augen des Hornussers auf der Linie, der Krähe in der Tanne, des Milans am Himmel, der Ameisen im Gras, der Pferde am Horizont. Ich kann sie schnauben hören.
Fotografie der Stille
Ich warte auf die Stille. In meinem Herzen geht ein weiter Raum auf. Eine Steppe in warmem Licht.Die Konturen gestochen scharf.Alles leuchtet von innen.Ich fliege und nehme jedes Wesen in seiner Ganzheit wahr. Ich lege die Hand auf die Brust und schliesse die Augen. Ich falte die Hände. In ihnen ruht die Kraft, den Raum„Fotografie der Stille“ weiterlesen
Erinnerung
Was ist hinabgesunken, was ist aufgestiegen. Was ist nahe gekommen, Was ist weggegangen. Ein paar Tauben flattern davon. In der Ferne atmet ein Hund. Es bleiben keine Erinnerungen übrig im Park.